10:30 h

Trailer Park, 60 Min, mit Kollekte

Andreas Müller & Bo Wiget

Messe

Beide Messies zelebrieren auf der Piazza nach ihrem Ermessen eine kulturpessimistische Messe, die über alle Gipfel kultureller Ordnung hinwegfegt. Bitte ein Handtuch mitbringen.

11:30 h

Cafeteria, 60 Min, Training, pay as you wish

Gisela Müller

Modern Dance (for all levels)

Das Training beginnt mit der Wahrnehmung und Sensibilisierung von Atmung, Gewicht und Dynamik. Wir arbeiten an der Durchlässigkeit von Gelenken sowie am Bewusstsein für Raum, Schwerkraft und Qualitätswechsel. Die Stunde schließt mit einer kurzen Choreografie aus diesen Elementen.

13:00 h

Cafeteria, 90 Min, Workshop, pay as you wish

Paul Gazzola

Feldenkrais – Awareness Through Movement (for all levels)

Durch die Feldenkrais-Methode erfährt der Ausübende mehr über den eigenen Körper und seine Bewegungsmuster. Der Practitioner führt die Teilnehmer über Worte durch eine strukturierte Folge von Bewegungsmustern, die das vorhandene Körperbild mit der im Moment gemachten Erfahrung abgleichen helfen. Bitte ein Handtuch mitbringen. (In Englisch)

14:00 h

Studio 2, 120 Min,  Lecture Performance, 13/9 €

Lara Martelli & Felix Ruckert

On Pain And Presence (ab 18 Jahren)

Lara Martelli und Felix Ruckert beherrschen virtuos das lustvolle und verwegene Spiel mit Kontrolle und dem Verlust derselben, mit Scham und Stolz, Aggressivität und Mildtätigkeit, grenzenloser Angst und blindem Vertrauen. On Pain And Presence ist ein sinnlich-performativer Dialog aus der Welt der sadomasochistischen (Körper-)Praktiken und ihrer theatralen Inszenierungen. (In Englisch)

Konzept, Texte, Bühne: Felix Ruckert Tanz, Choreografie, Kostüme: Lara Martelli, Felix Ruckert Management: Isabelle Fuchs

Ab 15:00 h

Cafeteria, mobiler Online-Buchladen

Agnès Benoit-Nader

Books On The Move

Ob Trisha Brown, Sasha Waltz, Meg Stuart oder die Künstler der tanznacht berlin ’08. Ob Biografie, Anthologie, Theorie oder Bildband. Ob französisch, englisch oder deutsch. Hier finden Sie die Literatur die Sie suchen.

Ab 15:00 h

Cafeteria, Video-Installation

Vanessa Huber-Christen & Lorenz Huber

digital auf oel

Ein Beamer projiziert Videobilder tanzender Menschen auf alte Ölgemälde und abstrakte Malerei. Sie scheinen ganz in den abgebildeten Landschaften und Bildstrukturen aufzugehen. Für die tanznacht berlin ’08 schaffen huber & christen ein neues, großformatiges Bildwerk, das mit Darstellern aus dem Film Maere und der gleichnamigen Bühnenproduktion bespielt wird.

Ab 15:00 h

Cafeteria, individuelle Audiotour (4. - 7.12.)

Veronika Blumstein & Peter Pleyer

Tracks Through Terrain: Warszawa-Berlin-Express

Die polnische Choreografin Veronika Blumstein (*1940) ist zur tanznacht berlin ’08 verhindert. Sie hat deshalb den Berliner Choreografen Peter Pleyer mit der erneuten Rekonstruktion ihres Stückes Dancing Queens meets Walkmanwords (1978) betraut. Setzen Sie die Kopfhörer auf und folgen Sie den Anweisungen. Die MP3-Player erhalten Sie nach Hinterlegung des Personalausweises. (In Englisch)

15:54–16:34 h

Cafeteria, Blaue Stunde

Sabine Huschka & Gäste

Zu Gast bei Gesten

Sabine Huschka, Vertretungsprofessorin für Tanzwissenschaft an der FU, und Studierende ihres Seminars ‚Gesten’ laden Gäste zum Gespräch über die tanznacht berlin ’08.

14:00–16:00 h

Hildebrandtunnel, Videoprogramm (5. -7.12.)

Berliner Choreografen

Out Of Space

Videos von David Brandstätter & Malgven Gerbes, Anat Eisenberg, Paul Gazzola, huber & christen, Arantxa Martinez, Eva Meyer-Keller & Kate McIntosh, Thérèse Nylen & Henrike Meyer, Anne Retzlaff & RP Kahl, Maren Strack, Bo Wiget & Luigi Archetti, Christoph Winkler u.a.

17:00–18:00 h
20:30–21:00 h
23:30–0:30 h

Hinterbühne, Video-Installation, pay as you wish

Astrid Endruweit

Frau mit Kuchen

„Haut den Lukas, das es an die Wände spritzt!“ sprach Astrid Endruweits Großmutter und verschlang das letzte Stück Torte ihres Lebens. Jedoch vergeblich ist die Suche nach Trost und Befriedigung durch Süßwaren wenn emotionale Grundbedürfnisse nicht gestillt sind. Vom ersten Video, strahlende Beauty Posen, gedreht vor sieben Jahren für den zukünftigen Liebhaber (um ihm zu zeigen, was er verpasst hat) über filmisch dokumentierte Gefühlsausbrüche bis hin zu ausgefeilten Szenen, gepaart mit Aufnahmen von sechs Männern, die auf ihre unverwechselbare Art in ihren privaten Wohnzimmern tanzen, spielt Astrid Endruweit in verschiedenen Rollen und Menschenaltern mit der unerträglichen und lächerlichen Angst vor dem Sterben, ohne geboren zu haben.
Einlass zur vollen und halben Stunde.

Idee, Konzept, Videos, Soundmix: Astrid Endruweit Tänzer: Toralf Endruweit, Louis Gläsker, Joaquim Rodrigues, Arthur Rother, Robert Schmidt, Scott Shepherd Produktion: Astrid Endruweit und Kampnagel Hamburg

Gefördert von der Hamburger Kulturbehörde

17:00 h

Cafeteria, 60 Min, Show & Tell

Jeremy Wade

Heute nimmt Jeremy Wade das Publikum bei der Hand und führt durch Throwing Rainbows Up. (In Englisch)

18:00 h

Halle 660, 30 Min, Workshop Präsentation

Be van Vark, Alexi Papadopoulos, Schülerinnen und Schüler der Herbert-Hoover Schule

Tanznacht in den UFO Hallen

Jugendliche aus dem Weddinger Kiez haben seit der Eröffnung der tanznacht berlin ’08 die große Halle 660 besetzt.  In den vier Tagen und Nächten besuchten sie die Vorstellungen, Workshops oder Konzerte und trafen sich mit Künstlern und Publikum. Sie schauten sich an, was es so gab, und das, was es nicht gab, machten sie selbst. Und zeigen es heute.

In Kooperation mit und Unterstützung von JugendKunst- und Kulturzentrum Schlesische 27 und Quartiersmanagement Pankstrasse

18:00–20:30 h
23:30–01:00 h

Hildebrandtunnel, Performance-Installation, pay as you wish (4. - 7.12.)

post theater [new york / berlin / tokyo]

Express Fight Club: A Chorus

In der ehemaligen Lackierstrasse der BVG Werkstätten installiert das post theater eine automatisierte Multimedia-Choreografiemaschine. Weiß leuchtende Quadrate bilden ein Raster für eine vom Publikum begehbare Lichtchoreografie. Folgen Sie dem Licht zum Ende des Tunnels... Alle 30 Min Einlass für 15 Personen.

Idee, Konzept, Medienkunst: post theater (Hiroko Tanahashi, Max Schumacher) Medienkunst, Programmierung: Yoann Trellu Sound-Art: Sibin Vassilev Choreografische Mitarbeit: Matthieu Burner Gefördert vom: Hauptstadt kulturfonds

19:30 h

Studio 1, 60 Min, Performance, 13/9 €

Martin Nachbar

Urheben Aufheben (UA)

Seit Jahren schon pflegt Martin Nachbar mit Dore Hoyer ein choreografisches Verhältnis. Getrieben von ihren Affectos Humanos arbeitet der Choreograf seit 1999 an einem Reenactment des gleichnamigen Zyklus von 1962. Dieses Jahr hat Martin Nachbar nun unter dem Titel Urheben Aufheben (UA) seine Rekonstruktion des Zyklus’ fertig gestellt. Herausgekommen ist eine dramaturgisch dichte Aufführung, in der Martin Nachbars zeitgenössischer Körper auf ein Archiv fast vergessener Gesten der großen Tanzpionierin trifft. Er baut eine Inszenierung, die den Körper als Erinnerungsträger fokussiert und nach der Identität des Tänzers sowie dem Aufbewahren als kulturstiftende Tätigkeit fragt.

Idee, Konzept, Tanz: Martin Nachbar Choreografie: Dore Hoyer, Martin Nachbar Erarbeitung Rekonstruktion: Waltraud Luley, Martin Nachbar Licht: Wassan Ali Dramaturgie: Florian Feigl Produktionsleitung: Susanne Beyer Assistenz: Katarina Kleinschmidt

Eine Produktion von Martin Nachbar in Koproduktion mit Kampnagel, Hamburg, sophiensaele Berlin und brut Wien

Gefördert durch den Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle  Angelegenheiten und das NATIONALE PERFORMANCE NETZ aus Mitteln des Tanzplans Deutschland der Kulturstiftung des Bundes

Mit freundlicher Unterstützung der Tanzfabrik Berlin

21:00 h

Studio 2, 60 Min, Strukturierte Improvisation, 13/9 €

Laurent Chétouane

Denn

Wo bin ich, wenn ich tanze? Mit wem tanze ich? Wer oder was führt mich? Es sind Grundfragen, die der französische Regisseur und Choreograf Laurent Chétouane und seine Tänzer in ihrer gemeinsamen Arbeit stellen. Denn ist ein Improvisationsabend über einen Dialog, den der Körper mit seiner Bewegung führt. Auf der Bühne beobachtet er sich, hört in sich und versucht die Kluft zwischen ‚sich und selbst’ zu entdecken, die sich in der gemeinsam geteilten Zeit von Performern und Publikum öffnet.

Improvisation: Jan Burkhardt, Mathieu Burner, Joris Camelin, Laurent Chétouane, Lisa Demsen

22:30 h

Studio 1, 40 Min, Performance, 13/9 €

Zufit Simon

Adom Modulations (Neufassung)

‚Adom’ steht im Hebräischen für Rot, ‚Dam’ meint Blut, ‚Adam’ heißt der erste Mensch und ‚Adama’ ist die Erde. Alle vier Begriffe bilden ein wichtiges Bezugsfeld für die Arbeit der seit sechs Jahren in Berlin lebenden Israelin Zufit Simon. Mit Adom Modulations hat sie ein choreografisch dichtes, hoch musikalisches Duett gebaut, das zwei feingliedrige Körper in ein Netz aus komplexen Bewegungsfiguren spannt. Die Körper streben nach dem aufrechten Gang, straucheln, wanken, den Absturz ins Bodenlose vor Augen. Ihre Neufassung Adom Modulations präsentiert Zufit Simon erstmals in Berlin.

Choreografie: Zufit Simon Tanz: Zufit Simon, Brit Rodemund Musik: Nackt "Pseudocouples Nr. 5 + 1", screen 1 Produktion: Artblau

Gefördert im Rahmen einer Konzeptionsförderung des Landes Niedersachsen und der tanznacht berlin’ 08. Mit freundlicher Unterstützung von Sven BEyer, Phase 7.

24:00 h

Trailer-Park, Konzert

Speller

Mit dem feinen musikalischen Projekt von Jeremy Wade & Brendan Dougherty geht die  tanznacht berlin ’08 zu Ende. Fast...

Trailer-Park: Tagesaktuelles Programm ab 1.12. hier

01:00 h

Hildebrandtunnel, Late Night Concert

Demonshaker

Nathan Fuhr, six drummers, his birthday, and a lot of energetic wisdom– our finale after a long day's journey into the night. "The name is sincere. Let's keep it simple." (Nathan Fuhr)