10:00 h
Cafeteria, 90 Min, Körpertraining, pay as you wish
Petra Martin
Anusara Yoga (for all levels)
Das Anusara Yoga erforscht die natürlichen Bewegungs- und Ausrichtungsprinzipien des Körpers und verbindet diese mit der lebensbejahenden Philosophie des Tantrismus. Elegant führt die Yogalehrerin Petra Martin die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch verschiedene Asanas. Bitte Yogamatte oder Handtuch mitbringen.
12:00 h
Cafeteria, 120 Min, Workshop, pay as you wish
Krisana Locke & Ali von Stein
Movement Of The Soul – Constellation & Choreography (for all levels)
Der Workshop stellt einen überraschenden Zusammenhang zwischen Familienaufstellung und Choreografie her. Krisana Locke und Ali von Stein verwenden systemische Aufstellungstechniken, um versteckte Schwierigkeiten innerhalb eines choreografischen Prozesses aufzuzeigen. Ihr Zugang erweitert das Verständnis von Raum, Energie und Einfühlung auf nachhaltige Weise und erschließt der Kreativität neue Wege.
14:00–17:00 h
Hildebrandtunnel, Videoprogramm (5. -7.12.)
Berliner Choreografen
Out Of Space
Videos von David Brandstätter & Malgven Gerbes, Anat Eisenberg, Paul Gazzola, huber & christen, Arantxa Martinez, Eva Meyer-Keller & Kate McIntosh, Thérèse Nylen & Henrike Meyer, Anne Retzlaff & RP Kahl, Maren Strack, Bo Wiget & Luigi Archetti, Christoph Winkler u.a.
Ab 15:00 h
Cafeteria, mobiler Online-Buchladen
Agnès Benoit-Nader
Books On The Move
Ob Trisha Brown, Sasha Waltz, Meg Stuart oder die Künstler der tanznacht berlin ’08. Ob Biografie, Anthologie, Theorie oder Bildband. Ob französisch, englisch oder deutsch. Hier finden Sie die Literatur die Sie suchen.
Ab 15:00 h
Cafeteria, Video-Installation
Vanessa Huber-Christen & Lorenz Huber
digital auf oel
Ein Beamer projiziert Videobilder tanzender Menschen auf alte Ölgemälde und abstrakte Malerei. Sie scheinen ganz in den abgebildeten Landschaften und Bildstrukturen aufzugehen. Für die tanznacht berlin ’08 schaffen huber & christen ein neues, großformatiges Bildwerk, das mit Darstellern aus dem Film Maere und der gleichnamigen Bühnenproduktion bespielt wird.
Ab 15:00 h
Cafeteria, individuelle Audiotour (4. - 7.12.)
Veronika Blumstein & Peter Pleyer
Tracks Through Terrain: Warszawa-Berlin-Express
Die polnische Choreografin Veronika Blumstein (*1940) ist zur tanznacht berlin ’08 verhindert. Sie hat deshalb den Berliner Choreografen Peter Pleyer mit der erneuten Rekonstruktion ihres Stückes Dancing Queens meets Walkmanwords (1978) betraut. Setzen Sie die Kopfhörer auf und folgen Sie den Anweisungen. Die MP3-Player erhalten Sie nach Hinterlegung des Personalausweises. (In Englisch)
15:54–16:34 h
Trailer-Park, Blaue Stunde
Sabine Huschka & Gäste
Zu Gast bei Gesten
Sabine Huschka, Vertretungsprofessorin für Tanzwissenschaft an der FU, und Studierende ihres Seminars ‚Gesten’ laden Gäste zum Gespräch über die tanznacht berlin ’08.
17:00–18:00 h
20:30–21:00 h
23:30–0:30 h
Hinterbühne, Video-Installation, pay as you wish
Astrid Endruweit
Frau mit Kuchen
„Haut den Lukas, das es an die Wände spritzt!“ sprach Astrid Endruweits Großmutter und verschlang das letzte Stück Torte ihres Lebens. Jedoch vergeblich ist die Suche nach Trost und Befriedigung durch Süßwaren wenn emotionale Grundbedürfnisse nicht gestillt sind. Vom ersten Video, strahlende Beauty Posen, gedreht vor sieben Jahren für den zukünftigen Liebhaber (um ihm zu zeigen, was er verpasst hat) über filmisch dokumentierte Gefühlsausbrüche bis hin zu ausgefeilten Szenen, gepaart mit Aufnahmen von sechs Männern, die auf ihre unverwechselbare Art in ihren privaten Wohnzimmern tanzen, spielt Astrid Endruweit in verschiedenen Rollen und Menschenaltern mit der unerträglichen und lächerlichen Angst vor dem Sterben, ohne geboren zu haben.
Einlass zur vollen und halben Stunde.
Idee, Konzept, Videos, Soundmix: Astrid Endruweit Tänzer: Toralf Endruweit, Louis Gläsker, Joaquim Rodrigues, Arthur Rother, Robert Schmidt, Scott Shepherd Produktion: Astrid Endruweit und Kampnagel Hamburg
Gefördert von der Hamburger Kulturbehörde
17:00 h
Cafeteria, 60 Min, Show & Tell
Colette Sadler
Heute nimmt Colette Sadler das Publikum bei der Hand und führt durch The Making Of Doubt. (In Englisch); siehe Freitag
18:00–20:30 h
22:00–24:00 h
Hildebrandtunnel, Performance-Installation, pay as you wish (4. - 7.12.)
post theater [new york / berlin / tokyo]
Express Fight Club: A Chorus
In der ehemaligen Lackierstrasse der BVG Werkstätten installiert das post theater eine automatisierte Multimedia-Choreografiemaschine. Weiß leuchtende Quadrate bilden ein Raster für eine vom Publikum begehbare Lichtchoreografie. Folgen Sie dem Licht zum Ende des Tunnels... Alle 30 Min Einlass für 15 Personen.
Idee, Konzept, Medienkunst: post theater (Hiroko Tanahashi, Max Schumacher) Medienkunst, Programmierung: Yoann Trellu Sound-Art: Sibin Vassilev Choreografische Mitarbeit: Matthieu Burner Gefördert vom: Hauptstadt kulturfonds
18:00 h
Innenhof, 30 Min, Public Intervention
Jess Curtis & Maria Scaroni
The Symmetry Project
Der Amerikaner Jess Curtis und die Italienerin Maria Scaroni betreiben mit The Symmetry Project seit zwei Jahren eine Körperforschung, die auf einem einfachen Bewegungsprinzip basiert: erlaubt sind allein symmetrische Bewegungen der Gliedmaßen und Körperachsen. Seit Anfang November haben Curtis & Scaroni mehrere Aufrufe gestartet, um im Schneeball-Verfahren ihr symmetrisches Prinzip von Körper zu Körper weiter zu geben. Um 18 h erwarten sie im Innenhof der Uferhallen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer Groß-Performance unter freiem Himmel.
19:30 h
Studio 1, 50 Min, Performance, 13/9 €
Jeremy Wade
Throwing Rainbows Up
Das neue Stück von Jeremy Wade ist der Versuch einer Verausgabung. Für das Trio aus zwei Tänzern und einem Musiker studierte der amerikanische Performer Körperbilder radikaler Andersheit: Im Schwach- und Irrsinnigen, Behinderten, im sexuell Devianten, religiös Fanatischen, Idiotischen oder Naiv-Kindlichen fand er die Vorbilder für seine Arbeit. In Wades greller Choreografie vermischen sich lächerliche, ekelhafte und kitischige Darstellungen zu einer ekstatischen Show, in der Momente von Schönheit, radikaler Abstraktion und mystischer Verzückung aufflammen.
Choreografie: Jeremy Wade Mit: Brendan Dougherty, Anja Sielaff, Jeremy Wade Sounddesign: Brendan Dougherty Lichtdesign: Andreas Harder Realisation Kostüme: Tifenn Deschamps für Rouge Velvet Dramaturgie: Eike Wittrock Produktion, Organisation: Barbara Greiner Koproduktion: Les Subsistances, Lyon (Residenz) und Hebbel am Ufer, Berlin
Gefördert durch Hauptstadtkulturfonds Berlin
Dank an: Jugendatelier Neukölln, Heather Kravas, Peter Pleyer, Tommi Zeuggin, Leo Rennecke, Ewa Bankowska, Diane Busuttil, Joris Camelin, Benjamin Kiss, Christine Mauch
21:00 h
Studio 2, 50 Min, Performance 13/9 €
Christina Ciupke & Nik Haffner (Uraufführung)
Dealing With Life
Ein Schrank, ein Tisch, ein Stuhl: In ihrem neuen Duo dealing with life beschäftigen sich Christina Ciupke und Nik Haffner vor allem mit den Dingen des Lebens. Sie bewegen sich durch ein veritables Mobiliar aus kleinen Geschichten und großen Gefühlen. Eine Mischung aus Stummfilmgestik, Körperdrama und Slapstick, die mit dem kulturellen Gedächtnis des Publikums spielt. Nach ihrer ersten gemeinsamen Produktion Subtitles (2006) erkunden sie in dealing with life erneut die Wechselwirkung von Sprache und physischer Handlung.
Choreografie, Tanz: Christina Ciupke, Nik Haffner Dramaturgiemitarbeit: Frauke Havemann Licht: Fred Pommerehn Produktion: Christina Ciupke, Nik Haffner
Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin - Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten und den Fonds Darstellende Künste
22:30 h
Studio 1, 40 Min, Performance, 13/9 €
TWO FISH
Progressive Negative Capability
Angela Schubot und Martin Clausen sind unerbittliche Beobachtungspoeten des Alltags. Für progressive negative capability erschaffen sie einen szenischen Raum ohne Sauerstoff, in dem selbst die Staubpartikel erstarren. In unermesslicher Sprachlosigkeit begegnen sich zwei Körper, die alles voneinander wissen und sich dennoch verloren haben. Ihr Einsatz von Körper und Sprache lässt die Realität umso schmerzhafter und abseitiger erscheinen, je mehr sie sich mit ihr beschäftigen, je mehr sie sich bemühen, diese in Worte und Bewegung zu fassen: die Welt da draußen bleibt unfasslich. Man kann sich ihr nur annähern, stoisch, stur, stumm.
Von & mit: Angela Schubot, Martin Clausen Produktion, Dramaturgie: Franziska Köhler Lichtdesign: Benjamin Schälike Produktion: Two Fish und Sophiensæle
Gefördert vom Fonds Darstellende Künste e.V.
In Koproduktion mit Tanzfabrik Berlin e.V. und Junges Theater Bremen/Schwankhalle
Mit freundlicher Unterstützung der Tanzwerkstatt Berlin
Direkt im Anschluss, 15 min
Replugged (Deutschlandpremiere)
Angela Schubot behauptet eine Souveränität im Moment größter körperlicher Wildheit und Erschöpfung. Ihr Körper wird von rasender Geschwindigkeit mitgerissen, verharrt in zarten Bewegungsposen, bricht ab und zerfließt. Ein obsessives Crescendo.
Inszenierung, Tanz: Angela Schubot Mitarbeit: Martin Clausen Coach: Andreas Müller Produktion: Franziska Köhler Licht: Benjamin Schälike Koproduktion: Kampnagel Hamburg, Uzès Danse
Residenzen ermöglicht durch das Netzwerk-Projekt „LOOP“ (TanzWerkstatt Berlin, O Espaco do Tempo/Rui Horta, Uzès Dance/Liliane Schaus)
24:00 h
Trailer Park, Konzertperformance
Ami Garmon/squint productions
Untitled 2008
Ami Garmon gibt erstmalig ein spoken word reading concert. Begleitet von einem Live Musiker liest sie aus ihren eigenen Texten und performt Songs aus ihren Solo-Performances der letzten 15 Jahre.
Regie, Dramaturgie: Ali von Stein

